Nachdem der mit Bändeln und Luftballons geschmückte Narrenbaum schließlich mit lautstarker „Hau-Ruck-Unterstützung“ im Innenhof aufgestellt worden war, stießen die zahlreichen Zuschauer mit einem Gläschen Sekt oder Likör auf eine glückselige Fasnetszeit an. Bekannte Schlager und Hits luden die Mäschkerle zum Tanzen, Schunkeln und Mitsingen ein. Ohne Verschnaufpause trugen nacheinander alle Bereiche des Hauses Lieder vor, von „Marmor, Stein und Eisen bricht“, über „Liebeskummer lohnt sich nicht“ bis hin zu ABBAs „Dancing Queen“. Eine schwungvolle Polonaise schlängelte sich durch das vollbesetzte Foyer und ein eigens einstudierter Line-Dance begeisterte das Publikum.
Höhepunkt des Tages war der Einsprung der Häfler Narrenzünfte Seegockel und der Kluftener Görelöchner. Jennys Tanzgarde aus Ravensburg, unter der Leitung von Tanja Wolf, sorgte für großen Applaus. Deren Tänzerinnen decken eine Altersspanne zwischen vier und 20 Jahren ab, und so manche Bewohnerin fühlte sich in die eigene Kindheit als kleines Mädchen versetzt. Mit einem „Muss i denn zum Städtele hinaus“ fand der Tag im Franziskuszentrum einen passenden Ausklang.