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Jugendliche des BBW tauchen in das spirituelle Leben von Taizé ein

Ravensburg/Taizé – Bewegende Gesänge, gelebte Gemeinschaft und inspirierende Spiritualität: Zehn junge Erwachsene des Berufsbildungswerks (BBW) Ravensburg der Stiftung Liebenau konnten bei einem achttägigen Aufenthalt in der ökumenischen Kommunität Taizé im Osten Frankreichs tiefgreifende Erfahrungen machen.

Dreimal täglich finden in Taizé Gottesdienste statt.

Dreimal täglich finden in Taizé Gottesdienste statt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Ravensburg waren besonders berührt von den Liedern.

Kerzenanzünden gehörte zu den Aufgaben der Jugendlichen des BBW.

Zuverlässig erfüllten die Jugendlichen des BBW Ravensburg ihre Aufgaben, zu denen das Anzünden der Kerzen in der Kirche gehörte.

Wertvolle Erfahrungen

Bereits zum dritten Mal ermöglichte das Ravensburger Berufsbildungswerk Adolf Aich einer Gruppe von Auszubildenden mit psychischem Unterstützungsbedarf eine Fahrt nach Taizé. Auch dieses Mal waren die pädagogischen Begleitpersonen beeindruckt, welch positive Wirkung die friedliche Atmosphäre in Taizé auf die jungen Menschen hatte. „Es war immer eine große Akzeptanz spürbar“, berichtet die Religionspädagogin Herta Maria Deiber. „Die Gemeinschaft mit rund 500 Jugendlichen aus aller Welt, das einfache Leben, die Ruhe und die geregelten Tagesabläufe ermöglichten wertvolle Erfahrungen.“

 

Klare Abläufe und Aufgaben

Eine Woche lang tauchten zehn BBW-Auszubildende im Alter zwischen 18 und 23 Jahren in das spirituelle Leben der Ordensgemeinschaft von Taizé ein. Der Tagesablauf ist dort klar strukturiert und sieht feste Zeiten für Gottesdienste, Gebet, Stille, Bibelarbeiten mit Gesprächen in Kleingruppen und Arbeitsaufträge vor. Einige Fahrtteilnehmer aus Ravensburg hatten die Aufgabe, die Kirche für die Gottesdienste vorzubereiten, die Kerzen anzuzünden und Liederheftchen zu stapeln. Andere Teilnehmer wirkten an der Essensausgabe mit und manche übernahmen den Spätdienst, eine Art Nachtwache auf dem Zeltplatz.

 

Gänsehautmomente

„Unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer fügten sich richtig gut in die Tagesabläufe und ihre Aufgaben ein“, erzählt Herta Maria Deiber. So konnten sie und ihre drei Kollegen Nikolas Berger, Denise Gumpel und Jochen Wahl beobachten, dass sich die Erlebnisse positiv auf die Persönlichkeitsentwicklung der Jugendlichen auswirkten. Es habe sogar Gänsehautmomente gegeben, in denen sich die Jugendlichen von der Gemeinschaft und von den berührenden Taizé-Gesängen mitreißen ließen. Auch innerhalb der Ravensburger Gruppe sei die Stimmung und das Miteinander hervorragend gewesen – trotz des regnerischen Wetters und des matschigen Zeltplatzes.

 

Zu sich selbst und zu Gott finden

Das Ziel dieser Fahrt sei gewesen, „den jungen Menschen die Chance zu geben, Gemeinschaft zu erleben und zur Ruhe zu kommen. Wir wollten ihnen die Möglichkeit geben, zu sich selbst zu finden, Gott näher zu kommen und spirituelle Erfahrungen zu machen, ohne dies überzustülpen“, berichtet die Religionspädagogin. Dieses Ziel sei voll und ganz erreicht worden. Deshalb sind sie der Geschäftsführung des BBW sehr dankbar, dass diese Fahrt jedes Jahr möglich ist. Wegen der guten Erfahrungen plant das BBW Ravensburg im nächsten Jahr erneut eine Taizé-Woche.

 

 

 

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